Iron & Wine (Muffathalle, 1.2.2018)

Abendkasse.

„2 mal bitte“

„Gibt aber nur noch Stehplatz.“

„Gab’s denn auch Sitzplätze?“

Gab es. Die Muffathalle war voll bestuhlt – habe ich so auch noch nicht erlebt.
Für uns Stehplatzproletariat war der etwa 10 Meter breite Bereich zwischen Mischpult und Bar reserviert. Während die noblen Sitzplätze dürstend mit ihren Juwelen klimperten, hatten wir jedoch die besten Plätze des Abends: Genügend Bewegungsfreiheit, ein ungehinderter Zugang zur Bar, freie Sicht über die Köpfe der Sitzenden hinweg und perfekt abgemischten Sound. Und Sitzen ist eh für’n Arsch, wie der geneigte Fußballfan weiß.

Die Vorband (Half Waif) war sympathisch, aber doch recht belanglos.

Sam Beam habe ich nun schon zum zweiten mal gesehen. Vor ein paar Jahren in den Kammerspielen war er Solo auf der Bühne, diesmal mit voller Band: Cello, Bass, Piano, Schlagzeug.
Musikalisch gab es viel altes Material, aber auch einiges von der letzten Platte. wunderbar entspannt, kraftvoll.

Ein Highlight des Abends war auch die Bühnengestaltung. kurz über den Köpfen der Band waren fluffige Schäfchenwolken aufgehängt, die zum einen die Höhe der Halle abmilderten und so einen intimeren rahmen suggerierten, und je nach Stimmung in den verschiedensten Farben leuchteten.

Gerne wieder.

 

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