Wayne Hancock – Slingin‘ Rhythm (2016)

Mein Lieblings-Rockabilly und Western Swing-Haudegen hat sich Mal wieder gemeldet. Zwar schon letztes Jahr, aber hey – sowas wird ja nicht schlecht, wenn man’s ein bisschen liegen lässt.

„Slingin‘ Rhythm“ ist ein solides Album, irgendwo zwischen Country, Blues, Boogie und Swing. Mit Hank Sr.-Covernummer.

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Rhiannon Giddens – Freedom Highway (2017)

Rhiannon Giddens kannte ich bislang vor allem als Teil und Gesicht der vorzüglichen Carolina Chocolate Drops. Vor wenigen Wochen hat sie nun ihr zweites Solo-Album veröffentlicht, das neulich in meinem Briefkasten lag.

Rhiannon Giddens weist Solo eine deutlich größere Bandbreite auf, als mit den Chocolate Drops. Das reicht von klassischen Oldtime-Minstrel-Banjo-Stücken bis hin zu Soul und HipHop – mir wird’s da streckenweise deutlich zu poppig,

Rhiannon Giddens - Freedom Highway

Anspieltips:

Ganz klassisch: Das Mississippi John Hurt-Cover „The Angels Laid Him Away“, virtuos: das Banjo-Instrumental „Following The North Star“. Schön traurig: „We Could Fly“

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Reverend Peyton’s Big Damn Band – Front Porch Sessions (2017)

Reverend Peyton’s neues Album ist One-Man-Band-Blues, wie ich ihn mag. Die zwei KollegINNen der Big Damn Band sind diesmal auf ein wenig Clapping&Shouting reduziert, und so bleibt viel Platz für die röhrende Stimme des Reverend und seine Slide-Gitarre.


Das ganze wabert dann irgendwo zwischen Delta-Blues, Südstaaten-Rock und Country und macht viel Spaß.

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Dave van Ronk – Inside Dave van Ronk (1962)

Ein klassicher Nachkauf, bzw. Vollständigkeits-Kauf.

Dave van Ronk war einer der wichtigeren Sänger der New Yorker Folk-Szene der Sechziger Jahre. Ich bin erst vor relatib kurzer Zeit auf van Ronk aufmerksam geworden. Ich mag seine kratzige, knarrende Stimme und die spärliche Gitarrenbegleitung. 

Die CD ist ein Re-Release von zwei Alben die van Ronk 1962 aufgenommen hat: „Folksinger“ und „Inside Dave van Ronk“. Auf „Folksinger“ finden sch klassiche Folksongs, Blues- und Country-Stücke. „Inside“ ist deutlcih von irisch-kelticher Musik geprägt und nicht ganz so eingängig, aber dennoch sehr stimmig. 

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The Grexits – The Grexits (2017)

Der neueste Wurf aus dem Hause gutfeeling.

Die Grexits habe ich mal bislang zweimal live gesehen: einmal im Rahmen eines Griechenland-Benefiz-Konzertes in der Milla und zum zweiten als Vorband von Blurt im Import/Export. Und beide Male haben sie mich nicht wirklich überzeugt.

Um so schöner ist es zu hören, wie die Band auf ihrer neuen, ersten Platte klingt. Eingängiger, treibender Surf-Punk mit deutlichen Rembetika-Anleihen, immer dann besonders stark, wenn man meint, eine Bouzuki zu hören.

Ernie von gutfeeling hat mir netterweise die mp3s vorab zukommen lassen, die Platte werde ich mir aber demnächst auch physisch ins Regal stellen.Am 25. März spielen sie wieder im Import/Export. Da wäre Gelegenheit.

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FC Dings Amateure vs. TSV 1860 II, Grünwalder Stadion, 12.03.2017

Es war mal wieder Derbyzeit, die beiden Zweitvertertungen der münchner Vereine spielen die Stadtmeidterschaft aus. Nach Längerem bin ich da mal wieder hingegangen. In den letzten Jahren hat mich der Hype um das Derby zunehmend genervt und abgeschreckt. Dass dieser Hype aber vorbei ist, zeigt allein schon die Zuschauerzahl: Gerade einmal knapp 6.000 Menschen wolletn das Spiel bei bestem Wetter sehen.
Dementsprechend gemütlich war’s in der Westkurve und sowohl Fans als auch Polizei kame mir ziemlich entspannt vor.

Sportlich: die Löwen ließen den kleinen Roten keine Chance und schickten sie mit 2:0 nach Harlaching zurück. jetzt liegen wir vor denen in der Tabelle dürfen mal wieder von oben auf die Seitenstraße runterschauen.

Um wie viel höher ist eigentlich der U21-Etat der Bayern im Vergleich zu unserem?

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James Leg – Garage Deluxe, 10.03.2017

Zweites Konzert in Folge, und wieder ein Duo mit Schlagzeug und Tasteninstrument. Aber doch etwas anders als Attwenger gestern.
James Leg schleift seine Keyboards durch eine Bass- und einen Gitarrenverstärker. Und so klingt das, was die beiden da oben auf der Bühne veranstalten mehr nach brachialem Blues-Rock-Gitarrenkrach, als nach virtuosem Piano.

James Leg – leider etwas zu dunkel für die Handy-Kamera


James Leg hat eine Stimme, die Lemmy zur Ehre gereicht hätte, und so ist der zwar kurze, aber doch intensive Auftritt sein Geld durchaus wert. Leider haben sich nur wenige Menschen in der Garage Deluxe eingefunden, und ein guter Teil betseht aus Mitgliedern und Freunden der beiden Vorbands.
Hat Spaß gemacht.

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Attwenger – Milla, 09.03.2017

Da musste es erst März werden, dass ich in diesem Jahr zum ersten mal auf ein Konzert komme.

Die Lieblings-Österreicher seit über 25 Jahren spielen mal wieder in der Milla auf. Zuletzt habe ich sie dort im Juni letzten Jahres gesehen – und das war grandios.

Also hohe Erwartungen, und tatsächlich geht’s etwas schlepend los. Herr Binder scheint ausnehmend schlecht gelaunt und übt sich in Publikumsbeschimpfung. oder ist das nur Schmäh?

Im Laufe des Abends wird’s aber noch richtig rockig, die Buam spielen sich mit viel Spaß und können durch die gesamt Band-Geschichte. Und so war’s (trotz Fastenzeit) ein sehr unterhaltsamer Abend. 

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Arizona Amp & Alternator – The Open Road (2017)

Ich schätze, einer der Vorteile, wenn man Musiker ist, ist, dass man machen kann, was einem gefällt. Als halbwegs erfolgreicher Musiker zumindest.

Und wenn Howe Gelb gerade keine Lust hat, an der einen Platte weiter zu arbeiten, dann macht er halt einfach eine andere.

Das kommt schon bisweilen vor – und manche dieser Platte veröffentlicht er dann nicht unter seinem Namen oder unter ‚Giant Sand‘, sonder z.B. als ‚Band of Blacky ranchette‘ oder als ‚Arizona Amp And Alternator‘. Unter letztem Label hat er 2005 eines seiner – wie ich finde – besten Alben veröffentlicht, und vor ein paar Wochen hat er unter dem Namen nachgelegt.

‚The Open Road‘ –  erhältlich als Download auf Bandcamp oder als limitierte Tour-CD (mir waren doie 13$ Versandk0osten dann doch zu happig – daher hab ich das Ding jetzt nur als mp3) – ist eine Ansammlung von Fragmenten und Experimenten der letzten Jahre:

A collection of sketches from several different projects spanning over the last 5 years.

Und es ist wirklich eine schön wilde Mischung geworden. von Country-Folk über Tex-Mex-Mariachi bis hin zu Ragtime-Piano und Rock.

Manchmal Howe alleine, manchmal mit Band, manchmal mit Gastmusikern (Jason Lytle, Lonna Kelley)

Anspieltipps: llueve en mi corazon (#4), shapeshifter (#6), left (10#).

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Howe Gelb – Chunk of Coal (Live 2017)

Chunk of Coal vom 2010er Giant Sand Album ‚Blurry Blue Mountain‚.

Live und Solo und in farbe im Februar 2017 bei Morehouse Barbers in Portland, OR.

Das hatte ich auch 2011 schon mal hier im Blog.

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