Scott H. Biram – The Bad Testament (2017)

Scott H. Biram, eine meiner liebsten One-Man-Bands, hat mal weider ein neues Album veröffentlicht.

Scott H. Biram macht Country-Blues. Scott Biram hat aber auch Wurzeln im Punk und Metal. Und das hört man. ‚Train Wrecker‘ ist so ein Song, der gut auch von Antiseen stammen könnte.

Scott H. Biram - The Bad Testament

Während Biram früher™ seine Platten tatsächlich alleine und weitgehend live eingespielt hat – heißt: alle Instrumente auf einmal – zeichnet er sich jetzt dadurch aus, dass er die volle Instrumentierung selbst einspielt. Es gibt aber auch noch Gitarre/Gesang-Solo-Stücke wie z.B. ‚Swift Driftin“.

Lässt sich gut anhören, macht Spaß und Bock auf Bier.

Im Sommer kommt er nach Europa – leider nicht auch nur annähernd in meine Gegend.

<iframe width=“560″ height=“315″ src=“https://www.youtube.com/embed/S4dtlqwFVDk?rel=0″ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

Flattr this!

Nikki Lane – Highway Queen (2017)

Nikki Lane hat ihr drittes Album veröffentlicht.
Und auch wenn ich mich zuest so gar nicht damit anfreunden konnte, so kommt die Platte nach mehrmaligem Hören richtig gut.
Mit ein paar Tracks werde ich wohl nicht warm werden (‚Jackpot‘, zum beispiel ist ein für mich völlig überzogenes Country-Rock-Stück).
In den ruhigeren momenten wirkt Nikkis nöliger Gesang aber ungemein gut: ‚Companion‘, ‚Foolish Heart‘ sind richtig klasse.

Nikki Lane - Highway Queen

Auf jeden Fall freue ich mich, wenn Niki Lane am 28. Mai nach München kommt – letztes Jahr konnt ich ja leider nicht hingehen.

Merken

Merken

Flattr this!

Hochzeitskapelle – the world is full of songs (2016)

Über diese Platte sind in den letzten Monaten viele Lobeshymnen veröffentlicht worden. Und das absolut zu Recht. Ich muss zugeben, dass ich hier ein ziemlicher Spätzünder bin – aber um so begeisterter. Vielseitig, einfallsreich, intelligent, handwerklich toll und mit viel Gefühl, Witz und Verstand. Und ganz ohne Gesang.

Flattr this!

Leonie singt (2014)

Eine dieser kleinen Platten aus dem Haus gutfeeling, die viel zu wenig Beachtung bekommen. Seit zwei Jahren regelmäßiger Bestandteil meiner Playlists habe ich endlich die Lücke geschlossen und mir diese auf ihre Art ganz besondere Platte auch physisch in den Plattenschrank gestellt.

Flattr this!

Hank Williams III – Ramblin‘ Man (2014)

Eigentlich dürfte man diese CD nicht kaufen. Hank Williams III hat sich im Streit von Curb Records getrennt, die haben aber noch Rechte an älterem Material und versilbern das nun gegen den Willen des Künstlers – und ohne, dass der was davon hätte. Also: eigentlich hätte ich die CD nicht kaufen dürfen. Hab ich aber. Gebraucht. Also hat Curb da auch nix von, und meine Sammlung ist wieder etwas vollständiger.

Auch inhaltlich hat sich das gelohnt. Zwei schöne Cover-Nummern mit den Melvins als durchaus gute Country- Backing-Band (Opas „Ramblin‘ Man“ und Merle Haggards „Okie From Muskogee“), noch drei weitere Cover und drei eigene Songs: „Ob My Own“ vom 99er Album “ Risin‘ Outlaw“ in einer Full Length Version (aha) und noch zwei Country-Rocker, die aber meiner Meinung nach etwas abfallen. 

Insgesamt eine nette Compilation, aber auch nicht mehr.

Flattr this!

Elvis Perkins in Dearland (2009)

Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, zu allen CDs und LPs, die ich mir neu in den (physischen und/oder virtuellen) Plattenschrank stelle, ein paar Zeilen zu schreiben. Hauptsächlich eigentlich deswegen, um einen Überblick zu behalten, wann ich was neu entdeckt oder erworben habe. Aber auch, um mich zu zwingen, das Zeug, für das ich Geld ausgegeben habe, wenigstens ein mal bewusst zu hören und so den Kauf zu rechtfertigen.

Elvis Perkins ist keine Neuentdeckung für mich – sein „Ash Wednesday“ (2007) begleitet mich schon seit ein paar Jahren zuverlässig. Zwischen den Jahren habe ich mir seinen KEXP-Mitschnitt angesehen (s.u.) und war mir sicher, dass auch die weiteren Platten dieses klasse Songwriters nicht falsch sein können.

Jetzt lag dann also sein zweites Album im Briefkasten: „Elvis Perkins in Dearland“ – zugleich auch der Name der Band. Eine gute Portion Melancholie, übersetzt in tolle Melodien. Dazu passendes Orgel- und Harmonika-Gematsche und die packende Stimme von Elvis Perkins. Schön.

Elvis Perkins in Dearland

Flattr this!

Joe Buck Yourself, Kranhalle

image

image

Hex, ok – kaum jemand da, aber The Hooten Hollers rocken. Mädchen am Bass-Sax. I Like.

image

image

Band 2: Viva La VOX oder so. Joe Buck am Bass und cooler Punkabilly/ Doom-Country-Stuff. Rockt

Am Schluss dann noch Joe himself.

One Man Band. Punk Rock. Yeah.

image

Merken

Flattr this!

Giant Sand, Hansa 39

image

Furchtbar gemischt, aber Howe hat Shiver gespielt und meine, ich könne in seiner Band sein. Alles erreicht im Leben.

UPDATE 18.6.:

Frau (Fräulein?) MissMoreMusic hat das Ganze gefilmt und online gestellt (Danke, Harvey im Kommentar)

Grande.

Flattr this!

Umsonst, doch nicht vergebens! Ampere, 23. April

image

image

Hasemanns Töchter

image

Einstürzende Musikantenstadel

Dann hatte ich keinen Bock mehr, noch auf die Landlergschwister zu warten – die habe ich aber eh schon zu oft gesehen.

Flattr this!