Jimmie Rodgers – Blue Yodel No 1 (T For Texas)

 

Jimmie Rodgers (1897-1933) ist einer der großen Poeten der amerikanischen Volksmusik. Die Lieder des ehemaligen Eisenbahners handlen von Liebe, Heimweh, Armut, Krankheit und Tod –  und beschreiben so das kurze Leben Rodgers, der mit gerade einmal 35 Jahren an der Tuberkulose starb.

Faszinierend an Jimmie Rodgers Musik sind für mich neben den Texten die scheinbar einfachen Songstrukturen, die sich bei näherem hinhören als durchaus komplex erweisen –  so wechselt er häufig in den Breaks für ein bis zwei Takte zwischen Vers und Strophe vom geraden 2/4 oder 4/4 -Takt in 3/4 oder 6/8-Rhythmen. zudem hat er alseiner der ersten den Jodler in die Country-Musik eingeführt. Beide Merkmale lassen sich gut im „Blue Yodel No 1“ hören. Ein gejodelter Zwiefacher – kennt man sonst so vor allem aus der alpenländischen Volksmusik 😉

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Scott H. Biram – The Bad Testament (2017)

Scott H. Biram, eine meiner liebsten One-Man-Bands, hat mal weider ein neues Album veröffentlicht.

Scott H. Biram macht Country-Blues. Scott Biram hat aber auch Wurzeln im Punk und Metal. Und das hört man. ‚Train Wrecker‘ ist so ein Song, der gut auch von Antiseen stammen könnte.

Scott H. Biram - The Bad Testament

Während Biram früher™ seine Platten tatsächlich alleine und weitgehend live eingespielt hat – heißt: alle Instrumente auf einmal – zeichnet er sich jetzt dadurch aus, dass er die volle Instrumentierung selbst einspielt. Es gibt aber auch noch Gitarre/Gesang-Solo-Stücke wie z.B. ‚Swift Driftin“.

Lässt sich gut anhören, macht Spaß und Bock auf Bier.

Im Sommer kommt er nach Europa – leider nicht auch nur annähernd in meine Gegend.

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