Donkeyhonk Company – Long Way Home (2102) und Honkrock (2016)

Mitbringsel vom schönen Leftlane Cruiser-Konzert in der Garage Deluxe.
Die Donkeyhonk-Company macht hübschen Honkeytonk-Bluegrass, und weil mir die Jungs live gut gefallen haben, gab’s für 15€ noch zwei CDs obendrauf.

Auf „Long Way Home“ ist die Company noch ohne Schlagzeug unterwegs, dafür hilft eine Mandoline aus und komplettiert 5-String Banjo/Gitarre und Kontrabass zur klassischen String-Band.

Auf der letztjährigen EP „Honkrock“ ist dann ein Schlagzeuger dabei, was den Sound etwas rockiger macht. Dafür ist ein Teil der Lieder auf Bayrisch.

Sarah Shook & The Disarmers – Sidelong (2017)

Für mich bislang das Album des Jahres. Selten hat mich eine Platte von ersten Hören an so überzeugt wie „Sidelong“.

Outlaw-Country at it’s best. Eine Sängerin mit ordentlich Rotz in Stimme und Texten, und mit den Disarmers eine fantastische Band.

Sarah Shook singt nicht sauber, nicht gerade, aber das, was sie singt und wie sie es singt, hört sich verdammt ehrlich an. Die Texte drehen sich – wie sich das bei guten Country-Songs nunmal gehört – um Alkohol, gebrochene Herzen und die eigene Mutter. Das leicht meckernde Vibrato in der Stimme, das sie manchmal einsetzt, habe ich so auch noch nirgends gehört.

Wenn Sarah Shook so weiter macht, werde ich noch viel Freude an ihr haben 🙂

 

Merken

Merken