Hochzeitskapelle – Sendlinger Markt hinter St. Margareten, Sendling (1.7.2017)

Es war doch endlich mal Zeit, die derzeitige Lieblingskapelle rund um die beiden Acher-Brüder auch mal live zu sehen.

Um so schöner, dass die Kapelle am Samstag Vormittag zum Sommerfest der marktleute in Sendling aufspielte.

Wenn auch der Wind etwas anstrengend war, so haben die Herrschaften doch wunderschönen Rumpel-Jazz abgeliefert. Grillwürstel, Giesinger Bier, und nebenbei noch den Wocheneinkauf erledigen. Perfekt.

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J. Marinelli One Man Band – Hinterm KAP37 (30.6.2017)

Das Kulturzentrum KAP37, das mir im letzten Herbst schon die Dad Horse Experience beschert hat, lädt wohl sporadisch zu kleinen Sommerfesten in den Hinterhof. Unter dem Titel „Abendrot im Hinterhof“ waren diesmal The Ukelites aus München – die ich leider verpast habe, mehr dazu bei Herrn Emmer – und J. Marinelli auf der kleinen Bühne.

Nebenbei wurde fleißig gegrillt, getrunken und gequatscht.

Herr Marinelli bemühte sich redlich, seinen One-Man-Band Punk-a-Folk-Mix an die nur mäßig interessierte Zuhörerschaft zu bringen. War aber dennoch nett.

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Amanda Palmer & Edward Ka-Spel – Muffathalle (1.6.2017)

Amanda Palmer war mit ihrem Kompagnon Edward Ka-Spel zu Gast in der Muffathalle, um ihr gemeinsames Album „I Can Swing A Rainbow“ vorzustellen.

Tatsächlich beschränkten sich die beiden – unterstützt von einem Violinisten – fast komplett darauf, die Songs diese Albums zu spielen – aufgelockert von ein paar Amanda-Solo-Stücken und ein paar Nummern der „Legendary Pink Dots„.

Entsprechend war das kein fröhlicher Abend. Die mystisch-depressive Musik, gepaart mit einer sehr verhaltenen Bühnenshow, hätten eher einen bestuhlten Theater-Abend gefordert, als das Setting eines Rock-Konzertes.

Amanda Palmer ist aber ein großartige Entertainerin. Und auch wenn ein guter Teil des Abends sich um die Themen Tod, Verlust und Schmerz drehte, wurde das alles doch durch Frau Palmers positive Ausstrahlung ins Erträgliche und sogar Unterhaltsame gewandelt.

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Das Konzert war kein Feuerwerk, wie auf ihrer „Theatre is Evil“-Tour, auf der ich sie das bis dato erste  und letzte Mal erlebt hatte, aber nicht minder intensiv.

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Nikki Lane – Orange House (28.5.2017)

Nikki Lane ist schon seit längerem mein Favourite unter den weiblichen Country-Sängerinnen (and then came Sarah Shook, but that’s another story…).

Nachdem ich Frau Lane letzes Jahr urlaubsbedingt nicht live erleben konnte, war es klar, dass ich mir das diese Jahr nicht entgehen lassen wollte/konnte/durfte. Das Strom muss  wohl etwas zu groß gewesen sein. Dieses mal durfte Nikki Lane im deutlich kleineren Orange House ran – und auch das war nur mäßig gefüllt. Die Münchner Alt-Country-Szene scheint nicht sonderlich groß zu sein.

Opening Act war Ruby Boots, eine sehr sympathische Australierien, die den größten Teil ihres Sets alleine mit Akustikgitarre (und ein Lied ganz  a capella – Respekt!) bestritt.

Auftritt Nikki Lane: bekleidet in einer knappen Turnhose mit passendem Western-Blüschen und Cowboy-Stiefeln legt sie gut los und spielt einige Stücke von ihrer letzten Platte „Highway Queen“.

Zwischenzeitlich schickt sie die Band (klassisch. Gitarre, Bass, Schlagzeug) in die Pause und sing alleine „Save You“ von ihrem 2011er Debut „Walk of Shame“ und hält sympathischen Small-Talk mit dem Publikum. Nach drei Zugaben ( unter anderem Bob Dylans „You Ain’t Going Nowhere“) ist dann Schluss. Hat mir gefallen.

 

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Hayseed Dixie – Backstage Club (25.5.2017)

Party-Mucke am Vatertag. Hayseed Dixie drehen die Hits der Rock- und Popgeschichte durch den Bluegrass-Wolf. Und was dabei rauskommt ist nicht nur verdammt lustig und regt zum exzessiven Biertrinken an, sondern ist musikalisch auch durchaus hohem Niveau. Dass Hits von AC/DC und Motörhead gecovert werden, ist ja fast selbstverständlich. Wenn aber Queens „Bohemian rhapsody“ und die „Strawberry Fields Forever“ der Beatles durchgerockt werden, ist das höchst unterhaltsam. Oder auch Willy Milowitsch.

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Angrier Than You –  Record Release im Sunny Red (17.05.2017)

Seit langem mal wieder ein Punk/Hardcore-Konzert. Aber wennmin alter Freund David mit deiner Band ne Platte veröffentlicht, ist das natürlich Ehernsache, da aufzutauschen.

Als Opening Act sielen „Rötten Shock“ – Kolumbianische Punkrocker mit ordentlich Wums hinter den drei Akkorden.


ATY liefern ein astreines Hardcore-Brett ab, und wenn der Shouter soch mal ne Sekunde stillhalten könnte, häte ich auch ein Foto von ihm, das nicht verwackelt ist.

Für die dritte Band war ich dann zu platt.

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James Leg – Garage Deluxe, 10.03.2017

Zweites Konzert in Folge, und wieder ein Duo mit Schlagzeug und Tasteninstrument. Aber doch etwas anders als Attwenger gestern.
James Leg schleift seine Keyboards durch eine Bass- und einen Gitarrenverstärker. Und so klingt das, was die beiden da oben auf der Bühne veranstalten mehr nach brachialem Blues-Rock-Gitarrenkrach, als nach virtuosem Piano.

James Leg – leider etwas zu dunkel für die Handy-Kamera


James Leg hat eine Stimme, die Lemmy zur Ehre gereicht hätte, und so ist der zwar kurze, aber doch intensive Auftritt sein Geld durchaus wert. Leider haben sich nur wenige Menschen in der Garage Deluxe eingefunden, und ein guter Teil betseht aus Mitgliedern und Freunden der beiden Vorbands.
Hat Spaß gemacht.

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Attwenger – Milla, 09.03.2017

Da musste es erst März werden, dass ich in diesem Jahr zum ersten mal auf ein Konzert komme.

Die Lieblings-Österreicher seit über 25 Jahren spielen mal wieder in der Milla auf. Zuletzt habe ich sie dort im Juni letzten Jahres gesehen – und das war grandios.

Also hohe Erwartungen, und tatsächlich geht’s etwas schlepend los. Herr Binder scheint ausnehmend schlecht gelaunt und übt sich in Publikumsbeschimpfung. oder ist das nur Schmäh?

Im Laufe des Abends wird’s aber noch richtig rockig, die Buam spielen sich mit viel Spaß und können durch die gesamt Band-Geschichte. Und so war’s (trotz Fastenzeit) ein sehr unterhaltsamer Abend. 

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